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Warum Teugn ein Gemeindewappen besitzt
Am 18. März 1968 beschloss der Gemeinderat, ein Gemeindewappen anfertigen zu lassen.
Dazu holte man beim Bayerischen Staatsarchiv einen Vorschlag, der dann in der Sitzung vom
22. Juli 1968 besprochen wurde. Man kam überein, von Max Reinhard in Passau einen Entwurf
anfertigen zu lassen. Den endgültigen Beschluss zur Einführung des Wappens fasste
der Gemeinderat dann am 15. Oktober 1968.
Das Wappen zeigt folgendes:
"In Silber ein roter Adler mit goldenem Bischofsstab quer über der Brust,
darunter ein schwebendes rotes Tatzenkreuz."
Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt begründet:
"Eine sehr bemerkenswerte Entwicklungslinie in der Geschichte von Teugn ist, dass im
Jahre 1002 König Heinrich II. seinen Grundbesitz in diesem Ort der Bischofskirche von
Brixen schenkte, die diese Grundherrschaft bis zum Ende des Ersten Reiches halten konnte.
In heraldisch sehr anschaulicher Weise dokumentiert darum der Brixener Adler mit aufgelegtem
Bischofsstab die weit zurückreichende Ortsgeschichte. Neben Brixen hatte das Kloster
Prüfening nicht unbeträchtlichen Besitz in Teugn; daran erinnert im Gemeindewappen
das Tatzenkreuz als Abzeichen der Georgskirche des Klosters."
(Quelle: Heimatbuch der Gemeinde Teugn, Seite 163/164)
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