Gemeinde Teugn

  

Die lokale Agenda 21

Datum Veranstaltungen der lokalen Agenda 21
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Was ist Agenda?

Im Juni 1992 fand in Rio de Janeiro eine Konferenz der UNCED (Vereinte Nationen für Umwelt und Entwicklung) unter Beteiligung von 179 Staaten statt. Auf diesem Erdgipfel wurden Grundsätze und Handlungsziele definiert, welche eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung unserer Welt ermöglichen sollen.
Dies kann gelingen, wenn wir es nicht nur den Regierungsmitgliedern, den Ländern, den Kreistagen, den Stadt- und Gemeinderäten überlassen, unsere Zukunft zu gestalten, sondern auch selbst etwas Konkretes dafür tun. Mit der Agenda 21 von Rio ist der Auftrag an alle Menschen ergangen, lokale Möglichkeiten vor Ort umzusetzen. (Agenda heißt übersetzt Tagesordnung - Agenda 21 ist also die Tagesordnung für das 21. Jahrhundert)

Dabei ist die Agenda 21 sicherlich kein reines Umweltprogramm, sondern ganz im Gegenteil, der Versuch ganzheitlich zu denken. Wirtschaftliche, ökologische und soziale Fragen können nicht getrennt voneinander gesehen werden. Ziel ist es also beispielsweise Dinge wie eine Fahrgemeinschaft umzusetzen, die sowohl den Geldbeutel entlastet, als auch der Umwelt was bringt. Ein anderes Beispiel wäre die Ramadama Aktion, die nur sehr wenig gekostet hat, aber trotzdem zur Entlastung der Umwelt und zur Verschönerung des Ortes beigetragen hat.

Die lokale Agenda 21, ist am besten vergleichbar mit einer Mischung aus Bürgerinitiative und Stammtisch. Wir sind überparteilich und an keine übergeordnete Stelle gebunden. Die Agenda 21 ist allerdings ausdrücklich kein Verein, verlangt natürlich auch keinen Mitgliedsbeitrag. Wer eine Idee im Sinne der Agenda 21 hat, wer mit diskutieren oder seine Meinung vertreten will oder auch nur mal neugierig ist, darf gerne jederzeit zu den mehr oder weniger regelmäßigen Versammlungen der Arbeitskreise kommen. Die Agenda 21 lebt auch davon, dass Interessierte oder Betroffene bei bestimmten Themen mitarbeiten und dann vielleicht nie wieder. Es besteht also keinerlei Verpflichtung, zu allen Treffen zu kommen. Altersgrenzen gibt es genausowenig wie irgendwelche andere Einschränkungen. Jeder, der etwas konstruktives beizusteuern hat, sollte dies auch tun. Die Sprecher der drei Arbeitskreise geben ihnen gerne jederzeit weitere Auskünfte.